Am vergangenen Wochenende bestritt die Herrenmannschaft der Volleyballabteilung des TSV Dinkelsbühl ihre ersten beiden Spiele in der Regionalliga.

Am Samstag konnte man den Heimnimbus bewahren und setzte die vierjährige Siegesserie zu Hause fort.

 

Zu Gast war Mitaufsteiger Schwabing, der schon das zweite Spiel bestritt und nach der Niederlage gegen die Drittligareserve aus Dachau nicht mit leeren Händen nach Hause fahren wollte.

 

Die Gäste waren von Beginn an hellwach und konnten durch eine stabile Annahme den ersten Satz für sich entscheiden. Gefühlt brauchten die Hausherren den ersten Satz um in der Regionalliga anzukommen.

 

In den darauffolgenden drei Sätzen konnte der TSV Dinkelsbühl sein variables Spiel aufziehen.  Sie setzten sich jeweils zu Satzbeginn durch starke Blockpunkte ab und ließen die Münchner dann nicht mehr herankommen. So endeten die drei Sätze allesamt 25:18.

 

Am Sonntag trat man dann die weite Reise zum VC Amberg an, eine Mannschaft, die seit mehreren Jahren in der Regionalliga etabliert ist und deshalb gleich Gradmesser für Dinkelsbühl war.

 

Es entwickelte sich ein spannendes Spiel mit hochklassigen Ballwechseln und starken Abwehraktionen. In der Schlussphase des ersten Satzes sorgte Paul Reichenberg mit seinen harten Sprungaufschlägen für den Gewinn zum 25:23.

 

Den zweiten Satz dominierte der TSV von Beginn an. In dieser Phase des Spiels klappte einfach alles bei Dinkelsbühl. Die Sprungaufschläge flogen dem Amberger Annahmeriegel nur so um die Ohren, die Amberger Aufschläge hingegen bereiteten der Dinkelsbühler Annahme, dank des Liberos Andreas Schmidt, kaum Probleme.

 

Und am Netz herrschte eindeutig Dinkelsbühler Hoheit. Der Satz endete mit 25:13. Nach einer 10-Minuten Pause war den Wörnitzstädtern die Belastung vom Samstag deutlich anzusehen und die Konzentration konnte in den entscheidenden Momenten nicht in dem notwendigen Maß hochgehalten werden, sodass der Satz mit 25 zu 17 verloren ging.

 

Im vierten Satz war ein regionalligawürdiges Spiel zu sehen, bei dem sich beide Mannschaften auf Augenhöhe begegneten und einen spannenden Schlagabtausch bis zum   18 : 18  lieferten. Doch dann zog Dinkelsbühl nochmals mit druckvollen, platzierten Flatteraufschlägen von Max Reichenberg und starker Blockarbeit davon und so ging der vierte und damit entscheidende Satz verdient mit 25 : 20 an den TSV.  

 

Erik Malek M. wurde vollkommen berechtigt aufgrund seiner hervorragenden Gesamtleistung vom Amberger VC zum MVP gewählt.

 

Somit war der Einstieg in die Regionalliga perfekt gelungen.

 

Am Ende der ersten beiden Spiele hat der TSV Dinkelsbühl bereits zwei Siege auf der Habenseite und steht mit 6 Punkten und 6 : 2 Sätzen an der Tabellenspitze der Regionalliga.

 

Wer hätte das gedacht?

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